

Haltung
Ich arbeite mit Menschen in einem Raum von Zeit und Ruhe.
Ein Raum, in dem Ankommen möglich wird und sich Orientierung von Moment zu Moment zeigen darf.
Beziehung steht im Zentrum meiner Arbeit. Nicht gemacht, nicht erzeugt, sondern wachsend aus Präsenz und Vertrauen.
So entsteht ein Rahmen, in dem Entwicklung verkörpert erfahrbar wird.
Ich vertraue darauf, dass wirkliche Veränderung nicht erzwungen werden kann. Sie entsteht dort, wo Wahrnehmung differenzierter wird und der Körper als Orientierung ernst genommen wird.
Unser Körper ist nicht nur Struktur, sondern Zugang.
Über unsere Körperwahrnehmung wird erfahrbar, wie sich unser Nervensystem organisiert.
Je feiner wir uns wahrnehmen, desto klarer kann sich Orientierung im Leben entwickeln.

Fachliche Verortung
Ich bin seit 2012 als selbstständiger Physiotherapeut in eigener Praxis tätig.
Meine Arbeit ist präventiv ausgerichtet und verbindet physiotherapeutische Expertise mit einem vertieften Verständnis des Nervensystems und trauma-informierter Prozessarbeit.
Der Körper ist für mich nicht nur anatomische Struktur, sondern ein lebendiges Regulationssystem.
Viele der Muster, mit denen wir leben, sind körperlich verankerte Anpassungsstrategien. Wenn sie im Kontakt erfahrbar werden, entsteht Wahlfreiheit und neue Stabilität.
Meine Begleitung ersetzt keine psychotherapeutische oder medizinische Behandlung. Sie richtet sich an Menschen, die aus innerer Stabilität heraus ihre Entwicklung vertiefen möchten.
Beruflicher Weg
Meine berufliche Laufbahn begann im technischen Bereich, gleichzeitig war ich stets in einem landwirtschaftlich geprägten Umfeld verwurzelt.
Von 2006 bis 2009 absolvierte ich meine Ausbildung zum Physiotherapeuten mit anschließender Spezialisierung im Bereich der Neurologie (Bobath).
Seit 2011 arbeite ich selbstständig als Physiotherapeut in eigener Praxis. In der täglichen Arbeit mit Menschen wuchs zunehmend mein Interesse an den tieferen Zusammenhängen von Körper, Nervensystem und Entwicklung.
In den folgenden Jahren vertiefte ich meine Arbeit unter anderem durch Fortbildungen im Mulligan-Konzept, in Pilates für Physiotherapie sowie durch Module aus der Craniosakral-Therapie nach Upledger.
Seit 2019 beschäftige ich mich intensiv mit einem ganzheitlichen, trauma-informierten Verständnis von Entwicklung.
Wichtige Impulse erhielt ich dabei durch ein mehrjähriges Training bei Thomas Hübl, in dem sich mein Verständnis für individuelle und kollektive Traumadynamiken sowie für meditative Praxis, Präsenz und transparente Kommunikation in Beziehung wesentlich vertieft hat.
Auf diesem Weg folgten unter anderem die Ausbildung zum NARM®-Practitioner bei Dr. Laurence Heller, die Vertiefung in NARM® Touch bei Michael Mokrus, Module in Visionary Craniosacral Work® LLC mit Hugh Milne sowie ein Kurs in Cranialetics bei Linus und Sara. Begleitet wird dieser Weg von einer kontinuierlichen Praxis körperbezogener Meditation und kollektiver Integrationsarbeit.
Persönlicher Bezug
Die Natur ist für mich nicht Kulisse, sondern Erfahrungsraum und unmittelbar Teil meines eigenen Weges.
Ich bin Natur.
Sie erinnert mich an Rhythmus, Einbettung und Weite. Diese Qualität fließt in meine Arbeit ein. Nicht als Konzept, sondern als Haltung.
Über die Jahre hat sich meine eigene Körperwahrnehmung zunehmend verfeinert.
Mit der Vertiefung der Verankerung im Körper wurde auch meine innere Orientierung klarer.
Natur und Körpererfahrung sind für mich dabei eng miteinander verbunden.
Je differenzierter wir unseren Körper wahrnehmen, desto näher kommen wir dem, was wesentlich ist.

Abschluss
Wenn Sie spüren, dass diese Form der Begleitung für Sie stimmig sein könnte, freue ich mich über Ihre Nachricht.
Thomas Pelant, Physiotherapeut, Hütteregg 23, 8083 St. Stefan i. Rosental © 2026
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